Kompetenzen

Ein Spruch, der als ich klein war, an der Pinnwand in unserer Küche hing lautete: Der Vorteil der Klugheit ist das man sich dumm stellen kann. Andersrum ist das schon schwieriger… Macht Sinn. Wissen ist macht. Macht nichts, denken manche Leute. Muss ja auch nicht jeder wie bekloppt Wissen in sich aufsaugen. Wie ein gewisser Goethe richtig erkannte: Zuwachs an Kenntnis ist Zuwachs an Unruhe. Was ich nicht weiss macht mich nicht heiss.

Ok, jeder wie er will. Solange andere Menschen von dieser Geisteshaltung nicht unmittelbar betroffen sind- kein Ding. Aber wenn andere Leute Schaden nehmen dann wirds langsam kriminell.

Um beim aktuellen Zeitgeschehen zu bleiben: Wie kann es sein das derart hochqualifizierte Personen wie Axel E Fischer und Ansgar Heveling in der Enquettekommission (Untersuchungsausschuß?!) Internet und digitale Gesellschaft mitmachen dürfen. Ich meine spätestens nach dem die Shitstorm´s sich gelegt haben sollte jedem klar sein das solche Personen dort nix zu suchen haben. Ist klar. Haben wir in den letzten Tagen des öfteren gelesen diese Schlußfolgerungen.

Versuchen wir mal den Ursachen für derart fehlgeleitete Personalentscheidungen ein bisschen auf den Grund zu gehen. Wie konnte das passieren? Ich meine wenn ich Autofahren will muss ich doch auch durch Tests meine Eignung zum Autofahren unter Beweis stellen. Das gleiche gilt für Piloten, Lokführer oder Kapitäne zur See. Alle gerade genannten können durch fehlendes Wissen und oder fehlende Praxis ganz leicht Tragödien auslösen.

Nun können Herr F. und Herr H. nicht soviel Schaden anrichten wie der Kapitän der Costa Concordia, im Moment sind durch die Beschlüsse bzw. Empfehlungen der Kommission (noch) keine Menschenleben gefährdet. Aber es ist schon erstaunlich wie es zu solchen Fehlbesetzungen kommen kann.

Welche Auswahlverfahren gewährleisten das ein Fachpolitiker auch was von seinem Fach versteht? Es hat den Anschein das nicht genau geprüft wird wer ausgewählt wird, wahrscheinlich ist es so dass der der am wenigsten Toolbars in seinem Internetexplorer hat von der Fraktion als Nerd verehrt und in den Kampf geschickt wird. Oder so ähnlich. Anders kann ich mir das nicht erklären. Unter den Blinden ist der einäugige König. Apropos einäugig… Was qualifiziert einen Dr. der Medizin als Wirtschaftsminister?

Und wie kann es kommen das dieser Onkel Doktor, jemanden der länger Diplom-Volkswirt ist als der der Doktor alt ist von seinem Posten als Wirtschaftsminister verjagen kann. Wenn ich krank bin geh ich zum Arzt. Will ich dass mir einer mit Zahlen jongliert wäre es schon sinnvoll wenn er ein Mathematiker wäre. Gehts um Geld, Zinsen und Wirtschaft am besten jemand der BWL oder besser noch VWL studiert hat. Aber doch kein Arzt.

Und so zieht sich das Problem wie ein neonroter Faden durch die gesamte Republik. Ich hatte neulich mit einem älteren Herren ein interessantes Gespräch, in dem ich mich über die Kumpelei in der Politik beschwert habe. Das Leute an Posten kommen für die sie nicht wirklich qualifiziert sind, so wie Herr Rösler. Und er hat mir eine Antwort gegeben die mir geholfen hat das alles nachzuvollziehen: Diese ganzen Seilschaften die sich bilden, die Cliquen, das ist völlig normal, sowas gibt es seit wir noch in Höhlen lebten. Wenn man plötzlich und unerwartet an die Macht kommt, dann ist man natürlich auch Neidern ausgeliefert. Also tut man was man tun muss: Man entfernt die Leute die am eigenen Stuhl sägen können so gut es geht und tauscht sie durch Vertrauenspersonen aus. Das führt allerdings in der Politik zu den üblen Besetzungsstunts unter deren Nebenwirkungen wir alle leiden.

Wie wir festgestellt haben ist es sinnvoll wenn der Gesundheitsminister ein Mediziner ist. Der Verkehrminister sollte Erfahrungen im Verkehr gesammelt haben, der Finanzminister und der Wirtschaftsminister sollten Kenntnisse von Abläufen in der Wirtschaft haben und so weiter. Aber das klappt halt nicht immer. Deshalb gibt es in den Ministerien einen Stab an Mitarbeitern die den Minister im Zweifelsfalle mit den nötigen Informationen versorgen die er braucht um sein Amt auszuführen.

Das bedeutet für uns dass auch nach einem Regierungswechsel in den Ministerien, mal abgesehen von ein paar hochdotierten Vertrauten, die der derzeitige Amtsinhaber mitgebracht hat die selben Leute zuarbeiten. Schlimmer noch: Es werden auch „externe“ Sachverständige eingebunden die nicht im Interesse der Bevölkerung sondern der jeweiligen Lobby handeln. So entwerfen die Anwälte der Industrie kistenweise Gesetzesvorlagen die dann von den Politikern teilweise eins zu eins in geltendes Recht umgewandelt werden. Ohne jemals die Fähigkeit besessen zu haben sich der Tragweite ihres handelns bewusst zu sein. Hauptsache nicht noch länger in dem stickigen Sitzungssaal rumhocken und über Sachen schwadronieren von denen man nichts versteht.

Das Problem ist erkannt. Nur was dagegen unternehmen??

Da die Politik sich ja zu gerne von der Industrie „beraten“ lässt und die Wirtschaft als das Maß aller Dinge betrachtet, wäre es nicht praktisch wenn man sich auch in Sachen Kompetenz ein paar Ideen aus der Ecke holt?! Nehmen wir als Beispiel Microsoft: Die haben, nach gefühlten hundert Milliarden Patches, die Idee gehabt das es einfacher ist fehlerfreie(re)n Code zu benutzen. Was haben die gemacht? Die haben erst mal die Hälfte aller Programmierplätze abgeschafft. Aber keinen entlassen. Sie haben das Vier Augen Prinzip eingeführt. Jetzt sitzen zwei Programmierer an dem gleichen Projekt, der eine schreibt den Code der andere liest ihn mit und korrigiert im besten Falle sofort etwaige Fehler. Man vergleiche Vista und Sieben und staune. Ausserdem ist MS ein bisschen aus seinem Elfenbeinturm gekrabbelt und berücksichtigt in gewissem Maße die Wünsche der Benutzer bei der Entwicklung. Funktioniert. Prima.

Nun wollen wir nicht zwei Minister haben das würde ja auch doppelte Kosten verursachen. Und einer aus seiner Seilschaft wäre als Kontrollinstanz auch eher kontraproduktiv. Einer von der Opposition? Scheiiiiissseeeee. Das würde zuviel Gezanke geben. Vor allen Dingen wer garantiert die Kompetenz des gegnerischen Kontrolleurs.
Also was machen? Vier Augen sind auch ein bisschen wenig in anbetracht der Folgen die unsachgemäße Politik für uns alle haben kann. Die Polizei? Hah. Der Verfassungsschutz? Ne.

Der Bürger!

Und zwar sollten einfach pro Ministerium  eine gewisse Zahl der Personen vertreten sein die auch durch die Entscheidungen betroffen sind. Bürger. Keine Beamten, Berufspolitiker oder Lobbyisten. Sondern Bürger. Ähnlich ausgewählt wie Schöffen am Gericht oder Geschworene in den USA. Zufällig ausgewählt. Aus verschiedenen Gegenden. Mit verschiedenen Berufen. Verschiedene Altersklassen. Mit besonderem Kündigungsschutz, damit sie während ihrer Amtsausübung keine beruflichen Probleme bekommen. Am besten namentlich nicht bekannt.

Der Versuch der Einflußnahme durch Lobbyisten müsste drakonisch bestraft werden. Und der Dienst dürfte nicht allzu lange dauern. Ein bis zwei Jahre höchstens. Ohne finanzielle einbußen und eventuell mit Kost und Logis frei. Verweigerung nur mit gutem Grund. Der neue „Zivildienst“. Müsste den Leuten erst schmackhaft gemacht werden, aber erst mal etabliert könnte ein solcher Dienst am „Vaterland“ durchaus sinnvoll sein. Die genauen Bedingungen müssten erst mal ausbaldowert werden, aber ich finde die Idee nicht schlecht. So können diese ganzen Seilschaften und obskuren Politik/Wirtschaftsverbindungen gesprengt werden. Kontrolle durch die Betroffenen. Falls die  Auserwählten eine Frage haben könnten sie sich an eine der zahlreichen Universitäten in diesem Land wenden, wo sich bestimmt ein Professor findet der in der Lage ist, einem Laien auch den kompliziertesten Sachverhalt zu erklären.

Genauso müssten auch Untersuchungsausschüße zu stande kommen, beispielsweise bei Polizeigewalt oder Dingen wie Atomendlagern, Medizinpreisen, etc. Denn wenn Axel E Fischer und Ansgar Heveling über die digitale Gesellschaft der Zukunft diskutieren dürfen,
dann kann das Otto Zufallsbürger erst recht.

Think about it.

Deutschland am Ende

Alltägliches aus dem Digital Age, #BILD steht zu #Guttenberg. Wenn Volkes Meinung….

Im oben verlinkten Beitrag sieht man sehr deutlich wie die Bild ihre Leser verarscht. (Nicht das es nicht schon vorher bekannt gewesen wäre…) Ob diese Propaganda etwas mit dem exklusivem Werbefeldzug der Bundeswehr bei BILD, BILD AM SONNTAG und deren Webauftritten [2] zu tun hat? Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Aber jetzt mal im Ernst. S21, Nazidemos, Polizeigewalt, betrügerische Bundesminister (Guttenberg, Schäuble) eine (mittlerweile abgesetzte) Landwirtschaftsministerin mit eigener Putenmast (Nds.), WaWe10000, INDECT, dekadente ALG2 Empfänger, et cetera pp……Verdammt noch mal, wieviele Beweise braucht der deutsche Michel denn noch dass uns die ReGIERung nach Strich und Faden verarscht, dass diese Kaste nur am Machterhalt der oberen 100000 interessiert ist und wir nur das Wahlvieh (das die Wahl hat zwischen Pest oder Cholera) sind ?

Frau Merkel, Frau von der Leyen, Frau Aigner, Herr vuz Guttenberg, Herr Schäuble, Herr Westerwelle, Herr Rösler – Sie alle sind (und noch viele mehr) eine Schande für Deutschland und sollten, um Schaden von der Republik abzuwenden, alle zusammen sofort geschlossen zurücktreten. Soviel geballte Inkompetenz, Inkonsequenz und Verantwortungslosigkeit hat unser Land nicht verdient. Ein Vakuum regiert Deutschland. Treten sie zurück, sie alle haben wiederholt das Vertrauen der Wähler mißbraucht. Irgendwann muss auch mal gut sein.

Wutbürger

Wutbürger, Stuttgart 21, Sarrazin Gen das sind die drei erstplazierten der Gesellschaft für deutsche Sprache im Wettbewerb um das Wort des Jahres 2010. Wobei Platz 1 und 2 ziemlich eng miteinander verknüpft sind. Auf Platz 4 landete übrigens „Cyberkrieg“ und auf Platz 5 „Wikileaks“.

Das Wort des Jahres wird von dieser Gesellschaft jedes Jahr verliehen und ist quasi eine Zusammenfassung der Themen die in dem betreffenden Jahr die Nachrichten dominierten.  So war das Wort des Jahres 2009 „Abwrackprämie“, 2008 „Finanzkrise“, 2007 „Klimakatastrophe“, Im Jahr der WM 2006 „Fanmeile“, 2005 „Bundeskanzlerin“ und 2004 lautete das Wort des Jahres „Hartz Vier“ was eigentlich 2 Worte sind aber egal.

Bemerkenswert hierbei ist das dieses Jahr ein Wort gewählt wurde das bezeichnend ist für die gesellschaftlichen Veränderungen die wir in unserem Lander gerade durchmachen. Eigentlich ist das WdJ 2010 die Quersumme aus allen Wörtern des Jahres dieses Jahrtausends von 2006 mal abgesehen. Ging es in den vergangenen Jahren noch um einzelne Themen die die Nachrichtenwelt bestimmten.

So ist es dieses Jahr deutlich das der Bürger die Themen der Vergangenheit trotz Dauerfeuer bei RTL und Pro7, trotz intensiver Propaganda bei Anne Will und co nicht Vergessen hat. Nicht nur die Netzgemeinde, die Berufsdemonstranten und Atomgegner, die Arbeitslosen und Zeitarbeiter -Nein so langsam aber sicher hat auch Otto Normalverbraucher, der deutsche Michel die Schnauze gestrichen voll. Der Bürger. Und das Attribut „Wut“ legt nahe das das Volk langsam nicht mehr nur verärgert oder sauer ist sondern wütend.

Wahrscheinlich sind sie wütend über Politiker die hemmungslos am Wohle der Bürger vorbei regieren damit sie nach ihrer Amtszeit als gewählter Volks(ver)treter sich einen angenehmen Lebensabend in den Vorständen der Banken und Industrien gönnen können die, mittlerweile für jeden gut sichtbar, die einzigen sind die noch von den Entscheidungen der Machthaber profitieren.

Vielleicht sind sie auch sauer auf die Krankenkassen die sich überall in der Republik neue pompöse Glastempel errichten aber gleichzeitig über zu viel Ausgaben beschweren. Diese könnten wiederum durch die exorbitanten Phantasiepreise verursacht werden die die Pharmariesen in Deutschland für ihre Produkte verlangen wie der internationale Vergleich zeigt. Doch anstatt das Übel an der Wurzel zu packen und dort, wo die Kosten unnötig hoch gehalten werden, einzugreifen schafft man langsam aber sicher den Sozialstaat ab, friert die Arbeitgeberbeiträge zur Krankenversicherung ein und mutet denen die noch Arbeit haben immer höhere Beiträge bei Krankenkassen zu die immer weniger Leistungen bringen.

Anstatt die Mehrwertsteuer zu vereinfachen (7% und 19%) führt man noch den verringerten Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen ein um den eh schon komplett aufgeblähten Steuerapparat noch ein wenig  undurchsichtiger zu machen. Anstatt neue Steuerfahnder einzustellen, kauft man lieber CD’s aus fragwürdigen Quellen betet aber andererseits von Datenschutz oder verurteilt Wikileaks.

Oh ja apropos Datenschutz, die Vorratsdatenspeicherung nicht zu vergessen und den Bundestrojaner, die Onlinedurchsuchung und die Bundeswehr im inneren, die abgeschossenen Passagierflugzeuge, das Verhalten von Polizisten bei Demos in Gorleben oder beim zweitplatzierten Stuttgart 21 Projekt.

Man wird das Gefühl nicht los das der Staat anfängt seinen Bürgern zu mißtrauen, eventuell hat er ja ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen Wählern. Ich meine die können doch nicht wirklich so bescheuert sein und glauben das dem aufmerksamen Bürgern das alles unbemerkt bleibt. Der Staat hat Angst vor seinen Bürgern. Sonst würde er nicht jeden einzelnen pauschal für ein halbes Jahr in all seiner Kommunikation überwachen wollen.

Oder diese Terrorwarnungen alle Jahre wieder, das ist doch größtenteils nur Hoax um die Menschen von den waren Problemen abzulenken, um irgendwelche miesen Sachen im Parlament durch zu winken oder gar eine Rechtfertigung zu haben dafür einen Zaun um den Reichstag zu bauen -angeblich wegen Terrorgefahr. Doch vielleicht fürchten sie sich auch davor das der wütende Mob kommt mit Pappschildern auf denen „Artikel 20 Absatz 4 GG“ steht und sonst nichts.

Sie merken das sie die Kontrolle verlieren über uns, das wir anfangen zu hinterfragen, und das die Menschen sich vernetzen mit einem Medium das bei über 90 prozent unserer Politiker nur Achselzucken hervorruft. Das Internet. Twitter. Scheisse passiert und 3 Minuten später wissen es alle. Nichts kann so einfach wie früher vertuscht werden. Jetzt gibt es Wikileaks und egal was aus dieser Seite wird, ihre Kinder stehen schon in den Startlöchern, wie sagen die Amis doch so schön: Ist die Zahnpasta erst aus der Tube kriegst du sie nicht wieder rein. Die Wahrheit ist auf dem Vormarsch. Und das passt den Lügenbaronen in Polik und Wirtschaft überhaupt nicht.

Denn um das alles mal in Orwells Worten (die unsere Zeit in beunruhigender Weise leider immer besser beschreibt) auszudrücken: „In dieser Zeit der universellen Täuschung, ist die Wahrheit zu sagen ein revolutionärer Akt.“ Und für eine Revolution braucht man keine verärgerten oder sauren Bürger, nein sie müssen schon wütend sein, besser noch voller Hass, was wohl die nächste Steigerungsform von Wut ist.

Das heißt meiner Meinung nach das der Wutbürger ein Indikator dafür sein kann, das die Stimmung im Volk brodelt, und die Rufe nach vernünftiger, nachhaltiger  ja transparenter Politik immer lauter werden, das die Menschen kein Bock mehr auf lobbygesteuerte Politik haben, von denen nur die Reichen profitieren. Sie wollen Gerechtigkeit. Talk about a Revolution.

1, 2 Polizei

Sehr geehrte vermummte Demo-Kampfbullen im Stuttgarter Schlossgarten,

ihr habt euch da einen ganz schönen Knaller geleistet, aber man kann euch dafür auch ein klein bisschen
dankbar sein weil so der deutsche Michel mal mitbekommt das der Artikel 20 GG wirklich ein Witz ist ( So wie das GG an sich eigentlich nur noch Dekoration ist). Wenn ich die Debatte über S21 verfolge, über Volksentscheide, und unsere Demokratie im allgemeinen wird mir schlecht. Es heisst man könnte den Bürger nicht bestimmen lassen, das Bauprojekt wäre seit Jahren geplant und die Kosten hinlänglich bekannt gewesen, die Pläne für jedermann einzusehen gewesen (per Anhalter durch die Galaxie ?!). Nur war vor 10 Jahren als der ganze Kram geplant wurde
bestimmt nicht von 11 – 19 Milliarden Euros oder Weltwirtschaftskrise, Bankenrettung etc die Rede. Fakt ist die Zeiten haben sich geändert, keine Sau hat mehr Geld, der Mittelstand wird langsam aber sicher abgeschafft, Hartz 4 ist so ziemlich der einzige Wachstumsmarkt. Aber die R€ichen werden immer Reicher. Und während unsere Bundesregierung lautstark meint das die Bürger zu blöd sind über solch wichtigen Infrastrukturprojekte abzustimmen, das Volksentscheide zu gefährlich sind weil das Volk von bösartigen Interessengruppen dazu verleitet werden könnte anders als die Regierung zu stimmen, lassen sich unsere Volkszertreter munter von den Lobbyisten komplette Gesetze entwerfen, Abgaben diktieren etc und preisen die Scheisse die sie so -ganz und garnicht im Sinne des Volkes -verzapft haben hin und wieder sogar als Revolution, Meilenstein oder sonstwie Spektakulär. Dabei ist unverkennbar das unsere Minister alle miteinander nur ferngesteuerte Marionetten der Konzerne sind. Von wegen Demokratie. Das Wahlvieh wird alle 4 Jahre für ein halbes Jahr nach Strich und Faden verarscht um dann nach der Wahl das volle Programm serviert zu bekommen. Es geht soweit dass jeder Bürger weiß das man Wahlversprechen nicht ernstnehmen darf und trotzdem fallen alle jedes Mal aufs neue drauf rein. Die Politiker feiern sich selbst, haben teilweise weit über 100.000 Euro Jahreseinkommen aber es passiert nichts. Und das Kurzarbeitergeld das Deutschland den Arsch über die letzte Regierung Krise gerettet hat ist mit Sicherheit kein Verdienst der politischen Kaste die das Land im Moment regiert -trotzdem selbstbeweihräucherung wohin man schaut. Genauso wie man weiß das Wahlversprechen Mogelpackungen sind, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben das bei Bauprojekten jenseits der Doppelhaushälfte, so ab 2stelligten Millionenbeträgen die Kosten die während der Planungsphase veranschlagt wurden, Regelmäßig den ursprünglichen Kostenrahmen, meistens um das doppelt und dreifache sprengen. Das wird um so wahrscheinlicher je mehr Geld in der Planungsphase veranschlagt wurde. Und so werden aus 4 Milliarden auch gerne mal 20… Und wenn dann Schüler und Rentner es wagen den Anweisungen der vermummten Kampfbullen nicht folge zu leisten, dann ist ja der Einsatz von brutaler Gewalt mit hunderten verletzten zutiefst gerechtfertigt, schliesslich geht es ja um den Schutz von recht(s)staatlich gesicherten Bauvorhaben. Schliesslich ist die Polizei da um den Bürger vor seinen eigenen unqualifizierten Überzeugungen zu schützen zur Not auch mit Gewalt. Aber macht mal so weiter. Korruption, Gewalt gegen das Volk, Abschaffung von Bürgerrechten, Aufbau eines Polizeistaates, Abbau des Sozialstaates kurz um die Verwandlung des Grundgesetz in einen schweizer Käse. Bald hat wirklich der letzte Michel mitbekommen das es Zeit ist etwas gegen diese Art der Politik zu unternehmen. Die Nichtwähler sind die Größte Fraktion, und das Internet das ihr krampfhaft versucht zu zensieren, formt die neue ausserparlamentarische Opposition. Widerstand wird zur Bürgerpflicht. Macht so weiter und die Menschen haben bald wieder etwas für das es sich lohnt zu kämpfen. Die Freiheit. Wo Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.